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Schulzentrum
Blaufelden
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2021 - Juniorwahl

Juniorwahl 2021

Neun- und Zehnklässler hatten die Wahl - 80, 18 Prozent gaben ihre Stimmen ab   Wie bereits bei den letzten Landtags- und Bundestagswahlen, so nahm das Schulzentrum Blaufelden auch in diesem Jahr mit sechs Klassen am Projekt "Juniorwahl" teil.

Immer weniger Jugendliche zwischen 12 und 25 Jahren sind, einschlägigen Untersuchungen zufolge, politisch interessiert. Die Parteien genießen in dieser Altersgruppe kaum Vertrauen; entsprechend gering ist die Bereitschaft, sich an Wahlen zu beteiligen. Isabell Rott und Gerd Enzmann, beides Lehrkräfte im Fach Gemeinschaftskunde an der Realschule Blaufelden, wollten diesem Trend entgegentreten und nahmen das Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung zur Teilnahme am bundesweit durchgeführten Projekt "Juniorwahl" wahr.

Begleitet von Unterrichtseinheiten der politischen Bildung, etwa zur Bedeutung der Wahlen in der Demokratie, zu den politischen Prozessen vor und nach der Wahl, den Wahlkampfstrategien und dem Wahlsystem, wurde in den beteiligten Klassen eine simulierte Bundestagswahl vorbereitet. Demokratie sollte auf diese Weise erlebbar gemacht werden. Die Vorbereitung der Wahlen geschah wie "im richtigen Leben". Einundzwanzig ehrenamtliche Wahlhelfer wurden offiziell per persönlicher Einladung zu dieser verpflichtenden Tätigkeit  berufen. Die Zehnklässlerin Leni Groninger wurde zur Wahlvorsteherin erkoren. Ihre Aufgabe war es, vor der Wahl die anderen Wahlhelfer zu vereidigen „Schweigepflicht zu wahren“. Zudem öffnete sie um 8 Uhr das Wahllokal und beendete die Wahl um 12 Uhr, indem sie zunächst durch Schließung des Wallokals die Wahl beschloss und dann den Zugang für die Öffentlichkeit durch das Öffnen der Tür wiederhergestellte. Aus allen 9ten und 10ten Klassen waren je vier Wahlhelfer berufen worden, die entweder eine Schicht im mit Wahlkabinen und einer Wahlurne ausgestatteten Wahllokal oder bei der Stimmenauszählung übernahmen. Für alle Wahlberechtigten gab es einen Wahlbenachrichtigungsschein, den sie mit ihren Schülerausweis mit zur Wahl bringen mussten. Dank der gründlichen Vorbereitung verlief die Wahl reibungslos, so dass die Wahlvorsteherin "keine besonderen Vorkommnisse" vermelden konnte. Und auch die betreuende Lehrerin Isabell Rott zog ein positives Fazit über den Verlauf des Projektes: "Die Schülerinnen und Schüler waren sehr interessiert und haben sich zusehends über politische Themen, die Kanzlerkandidaten, aber auch die Parteien ausgetauscht und untereinander diskutiert. Bei den Wahlhelfern war eine gewisse Nervosität unübersehbar, sie wollten halt alles richtig machen und haben ganz genau nachgefragt, wie sie was machen müssen. Ich denke, es war für die Jugendlichen eine gute Vorbereitung auf ihre Rolle als zukünftige Wahlberechtigte, sowohl als WahlhelferIn als auch als WählerIn."

Die Ergebnisse der Juniorwahl können unter www.juniorwahl.de/juniorwahl-btw-2021.html verfolgt werden.