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2020 - Verabschiedung Kollegen

2020 - Verdiente Lehrerinnen und Lehrer verabschiedet

Mit Veronika Ruoff und Manfred Tynior wurden zwei "Urgesteine" des Blaufeldener Schulzentrums im Rahmen einer Feierstunde von der Schulleitung und dem Kollegium mit viel Anerkennung für die geleistete Arbeit und mit viel Wehmut in den Ruhestand verabschiedet.

Als Veronika Ruoff im Juli 2009 kurzfristig von der Schule Schrozberg an die Realschule Blaufelden abgeordnet wurde, da ahnte die gebürtige Südbadenerin sicherlich nicht, dass Blaufelden nach vielen Schrozberger Jahren fortan ihre Dienststelle bis zum Eintritt in den Ruhestand werden würde. Wie die Rektorin Dorothea Seth-Blendinger in ihrer Ansprache ausführte, hat Veronika Ruoff in dieser Zeit viele positive Akzente gesetzt. Die in der Schüler- und der Elternschaft gleichermaßen beliebte Lehrerin habe ihr Amt und ihre Aufgabe mit höchster Verantwortungsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Fortbildungswilligkeit, höchster Professionalität und Souveränität ausgeübt. Im Mittelpunkt ihrer pädagogischen Arbeit hätten die Schülerin und der Schüler stets als Individuum und als eigenständige Persönlichkeit mit Anspruch auf eine ganzheitliche Annahme gestanden. Für ihre Schützlinge sei die Pädagogin nach den Worten der Rektorin immer eine empathische, liebevolle und hilfsbereite Bezugsperson gewesen. Aber nicht nur in Schülerkreisen, auch im Kollegium habe "Vroni" tiefe Spuren hinterlassen. "Sie waren unser Sonnenschein. Ihr stets frohes Gemüt, Ihr herzerfrischendes Lachen, Ihr offenes Ohr, Ihre gute Laune, das alles wird uns in Zukunft sehr fehlen", führte die Schulleiterin aus.

Die Begriffe "fachlich fundiertes Wissen, großartiges erzieherisches Wirken, vertrauensvoller Ansprechpartner, Zuverlässigkeit und Sorgfalt in allen dienstlichen Belangen und großes Engagement" zögen sich wie ein roter Faden durch die amtlichen Beschreibungen des unterrichtlichen Wirkens von Manfred Tynior, so Dorothea Seth-Blendinger in ihrer Laudatio. Für die Rektorin ist der Sport- und Techniklehrer ein "Ausnahmelehrer", dem es immer ein großes Anliegen gewesen sei, seinen Schützlingen Fähigkeiten und Kompetenzen zu vermitteln, die diese dazu befähigen, selbständig erfolgreich tätig zu werden. Sein Bestreben sei dabei von großer Geduld, Nachhaltigkeit und Menschlichkeit geprägt gewesen. Die Rolle von Manfred Tynior innerhalb des Kollegiums beschrieb die Schulleiterin als "elder statesman". Der künftige Pensionär habe Ruhe und Beständigkeit ausgestrahlt, sei am anderen interessiert gewesen, habe immer ein freundliches Wort parat gehabt und damit ein "großes Herz" bewiesen. Unvergesslich seien auch die launigen Wortbeiträge, mit denen Manfred Tynior viele schulische Veranstaltungen bereicherte. 

Die Menschlichkeit, welche die Schulleiterin an Veronika Ruoff und Manfred Tynior als prägende Eigenschaft zu schätzen weiß, wurde auch in den sehr persönlichen Beiträgen des Lehrerkollegiums zum Ausdruck gebracht. In Sketchen, in gereimten und gerappten Worten  zollten die Lehrerinnen und Lehrer ihren scheidenden Kollegen hohen Respekt für ihren Einsatz zum Wohle aller an der Schule Beteiligten. In den Inhalten spiegelte sich deren große Beliebtheit  wider. Veronika Ruoff und Manfred Tynior werden, darüber sind sich alle einig, am Schulzentrum Blaufelden große Lücken hinterlassen.

Nach erfolgreich absolviertem Referendariat werden auch die beiden Lehramtsanwärterinnen Lena Baumann und Johanna Wengel die Schule verlassen. Dorothea Seth-Blendinger bescheinigte Lena Baumann ein großes Engagement, eine hohe Einsatzbereitschaft und ein großes Verantwortungsgefühl. Die Referendarin der Grundschule habe sich immer kritisch hinterfragt und in der Bestrebung, sich selbst zu optimieren, habe sie immer das Ganze im Blick behalten. An Johanna Wengel gefiel der Rektorin deren ruhige, freundliche und empathische Art, mit der diese das Vertrauen der Schülerinnen und Schüler gewonnen habe.

Juliane Hanselmann, die Dritte im Bunde der erfolgreich abschließenden Referendarinnen, bleibt der Schule Blaufelden auch im neuen Schuljahr erhalten. Die künftige Klassenlehrerin einer fünften Realschulklasse habe das Referendariat "lässig und mit understatement" gemeistert und sei in der Schulfamilie bereits gut integriert und verankert.          

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