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2019 -Besuch Staatsministerin Bär

"Wagt Neues! Probiert was aus! Habt Mut zum Risiko!"

Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung, rief die Neun- und Zehntklässler des Blaufeldener "Spektrumparlamentes" dazu auf, sich Neuerungen nicht zu verschließen, und hielt ein Plädoyer für aktives und engagiertes demokratisches Handeln.

Pünktlich war der "hohe Gast" aus Berlin bestens motorisiert zur ersten Sitzung des Schülerparlamentes am Spektrum vorgefahren. Nach Sitzungseröffnung durch den Sitzungspräsidenten erhielt die Abgeordnete Dorothee Bär denn auch sogleich das Wort, um ihren Rechenschaftsbericht zum Thema Digitalisierung abzulegen. Die Staatsministerin zeigte sich zunächst einmal erfreut über die Disziplin im Blaufeldener Parlament, wo es im Gegensatz zum Bundestag keine unflätigen Zwischenrufe gebe und die Redner außerdem nicht durch ein ständiges "Daddeln" am Handy gestört würden. Bei aller Eloquenz sehr adressatenbezogen führte Dorothee Bär aus, dass in den Schulen angesichts der weltweit fortschreitenden Digitalisierung neben den traditionellen Grundfertigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen auch die digitale Kompetenz immer wichtiger werde. Da die Deutschen nach den Worten der Bundestagsabgeordneten "Weltmeister der Bedenkenträger" seien und oftmals große Angst vor Veränderungen hätten, forderte sie die Schülerinnen und Schüler auf, als Digitalbotschafter tätig zu werden. Dazu müsste die junge Generation auch einmal verstärkt "raus aus der Komfortzone" gehen. Angesichts der derzeitigen Zunahme der antidemokratischen Kräfte rief die Staatsministerin zu mehr gesellschaftlichem Engagement und demokratischem Handeln auf. "Es ist eine Gnade in einer Demokratie zu leben!"

In der anschließenden aktuellen Fragestunde wurden in einer Tour d`Horizon die aktuellen Schlagzeilen, vom Klimaschutz, über die 5 G-Technik, bis hin zur Einführung eines verpflichtenden Dienstjahres im spannenden Frage-Antwort-Verfahren abgearbeitet. Mit drastischen Worten verurteilte Dorothee Bär dabei jede Art des Cybermobbings.

Ermöglicht wurde die ganz besondere Veranstaltung mit einer äußerst informativen Lektion gelebter Demokratie durch die Beziehungen der Lehrerin Isabell Rott, die aus dem Wahlkreis von Dorothee Bär stammt. An der besonderen Gemeinschaftskundestunde nahmen als Gäste auch Bürgermeisterin Petra Weber, Rektorin Dorothea Seth-Blendinger und Roland Bach, der Fachbedienstete für das Finanzwesen, teil. Die Gesamtorganisation lag in den Händen von Andreas Bischof.

maku  

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