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2017 Besuch Gedenkstätte Dachau

Die zehnten Klassen des Schulzentrums Blaufelden besuchen die KZ-Gedenkstätte Dachau.

Die Generation der Zeitzeugen, die als Überlebende über ihre Erlebnisse in einem Konzentrationslager berichten können, stirbt aus. Im Oktober 2017 verstarb der französische Widerstandskämpfer Jean Thomas, der im Jahre 1944 von der Gestapo verhaftet und ins Konzentrationslager Dachau verschleppt worden war, im Alter von 97 Jahren. 

Umso mehr ist es der Fachschaft Geschichte des Schulzentrums Blaufelden ein Anliegen im Sinne dieser Zeugen zu handeln und alljährlich eine Fahrt an diesen historischen Ort durchzuführen, um den Schülerinnen und Schülern vor Ort die Möglichkeit der Auseinandersetzung mit den Geschehnissen in der Zeit des Nationalsozialismus zu geben.

Am 22.März 1933, wenige Wochen nach Hitlers Machtergreifung, wurde in Dachau ein Konzentrationslager für zunächst politische Gefangene errichtet. In den zwölf Jahren seines Bestehens waren in diesem Lager über 200 000 Menschen – Juden, Homosexuelle, Geistliche, Intellektuelle, Regimekritiker, Sinti und Roma, aber auch Schwerverbrecher – inhaftiert. Obwohl das KZ Dachau kein Vernichtungslager, sondern eher „nur“ ein Durchgangslager war, wurden über 40 000 der Lagerinsassen ermordet. Am 29.April 1945, wenige Tage vor Kriegsende, befreiten amerikanische Truppen die Gefangenen. Auf dem Boden des ehemaligen Konzentrationslagers ist eine Gedenkstätte errichtet worden. Der Rundgang über das Gelände mit den restaurierten Gebäuden wie Wohnbarracken, Gaskammer und Krematorium, die Besichtigung der authentischen Ausstellung mit vielen visuellen und auditiven Dokumenten sowie die Teilnahme an der Vorführung eines Filmes, den amerikanische Soldaten bei der Befreiung des KZs gedreht haben, hinterließ bei den Schülern im Sinne eines lebendigen Geschichtsunterrichtes Eindrücke.

„Die sich des Vergangenen nicht erinnern, sind dazu verurteilt, es noch einmal zu erleben“

(George Sanayana, amerikanischer Philosoph und Schriftsteller). 

maku

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