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2017 Schnuppertag

Viertklässler und deren Eltern haben am Ende der Grundschulzeit angesichts des Angebotes an verschiedenen weiterführenden Schularten und -typen die Qual der Wahl bei der weichenstellenden Entscheidung, welche berufliche Laufbahn der Nachwuchs einschlagen soll. Denkanstöße und Entscheidungshilfen bekamen die Viertklässler der Region beim Schnuppertag der Realschule Blaufelden.

Im Rahmen des gut besuchten Elternprogramms stellten Rektorin Dorothea Seth-Blendinger und Konrektor Stefan Bauder das Konzept und das Profil der Realschule vor. Nach wie vor werden Schülerinnen und Schüler der Realschule auf mittleren Lernniveau mit dem Ziel der Mittleren Reife unterrichtet und bewertet. Das Ausbildungsprofil der Realschule ruht, wie die Schulleiterin ausführte, auf zwei bewährten Säulen. Auf der einen Seite macht diese Schulart durch einen ausgeprägten Praxisbezug fit für eine beruflich ausgerichtete Laufbahn. Auf der anderen Seite schafft die Realschule das Fundament für einen erfolgreichen Besuch einer gymnasialen Oberstufe. Zirka 60 % der Absolventen der Realschule Blaufelden setzen alljährlich ihre schulische Laufbahn an einem beruflichen Gymnasium oder an einem Aufbaugymnasium fort, um nach drei Jahren mit dem Abitur die allgemeine Hochschulreife zu erlangen. Unter dem Stichwort "Fördern und Fordern" stellte Dorothea Seth-Blendinger das differenzierte Unterrichtskonzept des Blaufeldener Modells einer "Realschule Plus" vor. Eine besonders differenzierte Förderung erfahren künftig Realschüler, die mit dem neuen Bildungsplan die Möglichkeit erhalten, nach der 9.Klasse den Hauptschulabschluss zu erwerben. Gleichzeitig werden aber auch besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler durch differenzierte Angebote auf einem erweiterten Lernniveau gefordert und dadurch auf den Besuch einer weiterführenden Schule vorbereitet. Konrektor Bauder stellte das Profil der Schule vor und präsentierte anschaulich, mit welchen unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Angeboten die Realschule Blaufelden die sozialen, personalen und methodischen Kompetenzen fördert. Tatkräftige Unterstützung erhielt der stellvertretende Schulleiter durch die Schulsanitätergruppe, welche die Besucher auf ebenso informative wie unterhaltsame Weise über ihre wichtige Arbeit aufklärten. Manfred Fürst, der Stopp-Mobbing-Beauftragte der Schule, stellte das schuleigene, seit Jahren bewährte Präventionskonzept vor. Bei so manchem Elternteil wurden beim anschließenden Rundgang durch die Schule Erinnerungen an die eigene Schulzeit wieder ins Gedächtnis gerufen.

Das "Schnupperprogramm" für die Eltern fand überwiegend in der Aula statt. Währenddessen konnte der Nachwuchs seinem Forscherdrang nachgehen. Die Fachschaften stellten auf alters- und adressatengerechte Art und Weise die für die Grundschüler "neuen" Fächer vor.  Handlungsorientiert lernten die Grundschüler beim Rundgang durch einen Sinnesparcours Module des Faches AES (Alltagskultur Ernährung und Soziales) kennen. Handanlegen konnten die Besucher auch im Technikraum, wo sie die Späne fliegen ließen und kleine Werkstücke aus Holz fertigten. Auf großes Interesse stieß die für viele Viertklässler erste Begegnung mit der französischen Sprache. Wie es aussieht, wenn auch Geographie in einer fremden Sprache unterrichtet wird, das erfuhren die Viertklässler bei einer bilingualen Länderkunde. Spektakuläres gab es bei der Vorstellung des Faches Biologie Naturphänomene und Technik zu bewundern. Spannende Mikroskopierungen  und beeindruckende physikalische und chemische Versuche standen auf dem Programm. Im gut bestückten Computerraum konnte beim Surfen im Internet Interessantes entdeckt werden. Und last but not least, jeder Besucher konnte sein Konterfei selbst auf dem PC bearbeiten und es anschließend auf einem Button als Erinnerung mit nach Hause nehmen. Natürlich gab es für die Besucher auch noch eine Premiere zu bestaunen. Zum ersten Mal trat das neu gegründete Mundharmonikaorchester der Fünftklässler öffentlich auf.

maku       

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